8th Danish International Swim Cup 2005
Bereits zum vierten Mal machten wir uns am 5. Mai als Team Westsachsen
auf den Weg nach Esbjerg (Dänemark). Dort fand auch in diesem Jahr in
drei Schwimmhallen das weltweit größte Schwimmfest mit internationalen
Stars wie Mette Jakobsen oder den Jugendnationalmannschaften aus
Norwegen und der Schweiz statt.
Insgesamt nahmen 1700 Sportler
aus 94 Vereinen und 10 Ländern teil, sodass es am Ende mehr als 11800
Starts zu sehen gab. Fast 100 Sportler vom SC Chemnitz, Chemnitzer
Polizeisportverein, TSV Einheit Süd Chemnitz, STV Limbach-Oberfrohna,
SSV Aue-Schneeberg, SV Zwickau 04, ESV Lok Zwickau und SSV Freiberg
versuchten den sensationellen 3. Platz aus dem Jahr 2004 zu verbessern
oder zumindest zu halten. Und das schier Unmögliche gelang! Doch das
Großereignis begann eigentlich schon viel eher.
Bereits
Donnerstag den 05.05.05 nachts um 2.00 Uhr fuhren wir mit zwei Bussen
in Chemnitz ab. Da das Kulturprogramm in diesem Jahr ausfiel, kamen wir
schon am späten Mittag in Esbjerg an und hatten daher Zeit, uns in
unserer alljährlichen Turnhalle einzurichten, Fußball zu spielen, zu
grillen oder uns bereits auf die ersten Wettkämpfe des nächsten Tages
vorzubereiten.
Am folgenden Morgen ging es eigentlich erneut
mitten in der Nacht aus den Betten. Bereits um 5.30 Uhr wurden wir
geweckt, damit wir mit den berühmten Bussen spätestens um 7.00 Uhr in
der Schwimmhalle waren. Die drei Wettkampftage verliefen im Großen und
Ganzen ähnlich. Am Vormittag gab es die Vorläufe, bei denen die
Schwimmer auf die Schwimmhallen verteilt waren und am Abend fanden für
alle gemeinsam die Finals statt, welche jeweils von einer „Light and
Sound Show“ eingeleitet wurden. Wie im letzten Jahr schwammen sich
wieder viele Schwimmer vom Team Westsachsen in die Finalläufe und dort
konnten sie auf die tatkräftige (lautstarke) Unterstützung ihrer
Vereinsmitglieder zählen.
Am erfolgreichsten waren bei den
Mädchen Sylvia Gorzolla und Selina Somogyi mit jeweils zehn Medaillen
sowie Sophie Wahsner mit fünf Auszeichnungen. Bei den Jungen räumten
Max Ramminger acht und Martin Kästner fünf Medaillen ab.
Pechvogel
des Jahres war Paul Kretschmann, der bei sieben Starts vier Mal den
undankbaren 4. Platz belegte. In seinem letzten Start sicherte er sich
aber wenigstens ein Mal den 3. Platz. Die Schwimmer der „Einheit“
erreichten immerhin vier Mal das Finale, eine Medaille durch Kurt
Pflugbeil üner 25m Rücken sowie mehr als 70 neue Bestzeiten.
Durch die hervorragenden Leistungen des gesamten Teams Westsachsen
gelang uns am Ende der Sprung auf Platz 2 der Teamwertung, welchen wir
mit großem Vorsprung vor den drittplazierten aus der Auswahlmannschaft
von Thüringen holten. Wie im letzten Jahr mussten wir uns allerdings
wieder den Gastgebern von West Swim Esbjerg geschlagen geben. Durch
unseren großartigen Triumph kehrten wir zwar müde aber sehr zufrieden
am Montag Vormittag nach Sachsen zurück. Und schon jetzt beginnen
erneut die Planungen für den internationalen Schwimmvergleich 2006, bei
dem wir uns nun selbstbewusst die Siegerposition vornehmen könnten.