14 th Vattenfall Swim Cup 2011 Esbjerg / Denmark

Am 2.06.2011 startete unsere Wettkampfreise in die Fischerstadt Esbjerg in Dänemark. Das heißt Eric, Max, Vinc, Martin, Andrew, Tim, Joshi, Olli, Josie, Pia und Rudi warf es noch vor halb 3 aus dem Bett, in sofern man geschlafen hatte. Die Harten unter uns schliefen dann tatsächlich erst im Bus. Jedes Jahr reist eine Auswahl von Schwimmern aus dem Bezirk Südwestsachsen als „Team Westsachsen" dort hin. Die lange Reise gehört, so Andrew, einfach dazu. Dieses Jahr war sie aber durch die unbeschreibliche Hitze etwas anstrengender, als die vergangenen Jahre.

 

Von strahlend blauem Himmel wurden wir in Esbjerg, in der Forveldskolen schon erwartet. Jeder Verein bekam sein eigenes Zimmer und da wir dieses Jahr ziemlich zeitig ankamen, wurde ein doch etwas größerer Ausflug fortan geplant. So verbrachten wir unseren Nachmittag in der Nordsee, welche ohne die Strömung sogar sehr warm war. Eine Erfrischung war es auf jeden Fall und nachdem wir dann zurück in die Schule gingen, die Anrede von Paul hörten und jeder noch ein Steak oder eine Roster, oder sogar beides zu sich genommen hatte, war für die meisten auch schon die Nachtruhe angesagt.

Die war allerdings durch störende Geräusche von Ruud sehr schwer.

 

Nach dem „Überstehen" der vorangegangenen Nacht hieß es aber für uns auch schon 5.45 Uhr aufstehen, schnell die Taschen packen und in die Schwimmhalle zur Nahrungsaufnahme fahren, die wie schon in vorangegangen Jahren in der gleich daneben liegenden Badmintonhalle zu sich genommen werden konnte. Das Einschwimmen ist, wie in jedem Jahr doch nicht so einfach. Nahezu alle Bahnen haben mehr als 20 Schwimmer und selbst die Außenbecken sind stark besetzt. Aber auch das Problem bekam man in den Griff.

 

Plötzlich hieß es „Take your marks...". Und ein anstrengendes Wochenende stand uns ab sofort bevor. Natürlich waren wir heiß auf dies schnelle Wasser, aber schnell mussten auch einige feststellen, dass nicht alles so gut lief. Aber wacker kämpften sich alle durch und so qualifizierte sich Josie mehrmals für das Finale am Abend. Die am Nachmittag geplante Tour durch Esbjerg, als wir dann nun doch mal frei hatten, war eine gelungene Aktion. Spaß war vorprogrammiert und als Max dazu beinahe eine Essensgesellschaft traf, gab es kein Halten mehr.

Am Abend war es dann soweit, die Finals waren fortan das Event des Tages.  Josi zeigt ihre Stärke und holte sich die Goldmedaille. Tim war unentwegt am Schreien und lies den Satz: „West, West.. Westsachsen" durch die Halle schallen. Ruud machte dies ersatzweise musste aber feststellen, dass die Stimme nicht wirklich lang hielt.

Dann hieß es aber auch beinahe schon wieder, dass dieser erste Tag vorbei war. Verspannt und erschöpft erreichten wir unser Lager.

 

Am zweiten Tag lief vieles besser. Man gewöhnte sich schneller und auch die Leistungen über die Teilstrecken verbesserten sich um einiges. Es war ein ebenfalls ereignisreicher Tag,  den man jedoch am Nachmittag am Strand der Nordsee verbrachte, obwohl auch hier kein wirklich großes Zeitfenster dafür war. Auch Josi zeigt nun mehr ihre Stärke und ebenfalls Pia konnte sich über das Finale der 25 m Brust qualifizieren. Am Ende wurde sie sogar sechste. Josie stürmte erneut das Podest und räumte voll ab. Und am Ende vom Tag konnte man sich erneut freuen, denn das Team Westsachsen holte sich auf den letzten fünf Metern den Sieg über die 8x25 Meter Schmetterling, nachdem Paul Kretschmann die letzte Strecke in nahezu überirdischer Zeit absolvierte. Am Ende des Tages war dann auch wieder mehr oder weniger das Schlafen im Vordergrund und innerlich wurde sich schon auf den letzten Wettkampftag vorbereitet.

 

Der letzte Tag begann zwar etwas früher, war jedoch auch nicht so schlimm, da man sowieso total übermüdet war. Da wir schon sehr viel am Vortag packten mussten wir eigentlich nur noch das Zimmer ordentlich verlassen.

Allen war die Anstrengung der vergangenen Tage anzusehen und  eigentlich schliefen viele in der Schwimmhalle nur noch. Alle waren fertig, die einen glücklich, die anderen bestrebt nächstes Jahr vielleicht bessere Zeiten zu schwimmen. Josi qualifizierte sich erneut für die Finals und konnte auch triumphieren. Und irgendwann waren dann auch die Abende mit den Sound- und Lightshows vorüber.

 

Es gibt leider zwei negative Wertungen für Esbjerg. Die Abendgestaltung lässt leider sehr nach, denn das war ja die vergangenen Jahre das Highlight für die „Nicht-Finalisten" und auch der Schlachtruf kommt leider nur noch über die Einheit, das heißt somit für alle: üben, üben, üben, dass dies im nächsten Jahr nicht ganz unter geht.

Die Zeiten können sich allerdings dann doch sehen lassen und  auch die Finalteilnahmen von Pia und Josi waren atemberaubend schön.