Winterlager

Wir sagen hey, hey, hey, hey,

wir wolln's nicht langsam sondern schnell,

wir sind die Männer mit einem harten Job-

wir fahren mit dem Bob!"

 

Voller Vorfreude und musikalisch bestens ausgerüstet, starteten wir in unser diesjähriges Winterlager vom 15.-19.02.2010 in die Bobstadt Altenberg. Optimale Wetterbedingungen mit bis zu einem Meter Schneehöhe versprachen bereits im Voraus anstrengende Langlauftouren und rasante Abfahrten.

Am Montag, dem 15.02., trafen wir uns bereits früh am Morgen am Bahnhof, um uns auf den Weg ins Trainingslager zu machen. Wir- das bedeutete in diesem Jahr eine bunte Gruppe bestehend aus Laura, Pia, Felix, Robert, Eric, Joshua, Max, Vincent, Oliver, Jan, Ruud, Andrew, Kurt und Lars. Während die Skier und das Gepäck die Strecke im Auto zurücklegten, nahmen wir die Bahn und ab Dresden den Bus in Anspruch. Da unsere Jugendherberge etwas außerhalb lag, bekamen wir gleich unsere erste Trainingseinheit vom Bahnhof in Altenberg aus. Und auch nach dem anschließenden Betten beziehen und ausräumen, ging es ohne Pause munter mit dem ersten Einkauf und der Skiausleihe- für alle die keine eigenen Abfahrts- bzw. Langlaufski besaßen- weiter. Zudem stand noch eine Tiefschneewinterwanderung auf dem Programm, welche in wilden Schneeballschlachten und akrobatischen Turnübungen endete. Nachdem alle wieder trocken waren und sich erholt hatten, klang der Abend mit einigen lustigen Kennlernspielen aus, bei denen einige Geheimnisse offenbart wurden.

Der zweite Tag begann mit der ersten Langlauftour, die uns über steile Anstiege auf einer weichen Loipe bis zur Bobbahn brachte. Und obwohl es Einigen in den Skiern juckte, fuhren wir selbstverständlich neben und nicht auf der Wettkampfstrecke hinunter. Etliche Stürze später erreichten wir schließlich auch wieder die Jugendherberge, wo es nach einer kurzen Mittagspause auf zum Skihang in Altenberg ging. Dort waren wir zunächst aufgrund des Niveaus des „Anfängerhanges" ein wenig enttäuscht, doch durch Waldfahrten, Kicker und späterer Kettenbildung hatten wir trotzdem eine Menge Spaß.

Am Mittwoch war eine Ganztagslanglauftour geplant. Diese führte uns auf einer Strecke von insgesamt 30-35km unter Einbeziehung einer Menge Stürze rasante Abfahrten hinunter. Teilweise mussten wir uns zudem einen eigenen Weg durch Tiefschnee suchen und auch der Eierkuchensteig hatte nicht im Geringsten etwas mit Essen zu tun. Zusätzlich machte uns noch Materialschaden wie kaputte Bindungen oder lose Skistockteller zu schaffen. So kamen wir letzten Endes erschöpft und ausgepowert, aber dennoch glücklich zurück in der Jugendherberge an, wo für den Abend allerdings noch eine Nachtabfahrt geplant war. Bei leichtem Nebel und Schneefall waren wir dieses Mal froh, dass der Berg nicht allzu anspruchsvoll war.

Der Donnerstag war bereits wieder der letzte vollständige Tag. Diesen nutzten wir noch einmal für eine anspruchsvolle Langlauftour vorbei an der Biathlonarena, fast bis zur tschechischen Grenze. Nachmittags fuhren wir noch unsere letzten Fahrten der Punktekarte am Abfahrtshang ab, bevor wir schon wieder die ausgeliehenen Materialien abgeben und unsere Sachen einpacken mussten. Zumindest folgte noch ein gemütlicher Abend mit lustigen Spielen, sodass alle bis in die Morgenstunden zusammensaßen.

Insofern war es auch nicht verwunderlich, dass am Abreisetag alle noch recht müde ihr Frühstück einnahmen und sich auf den Weg zum Bus machten. Um die Mittagszeit war das Winterlager 2010 schließlich auch schon beendet und alle fuhren schnell nach Hause, um eine Menge Schlaf nachzuholen.

Einen großen Dank gebührt zuletzt noch Ruud, der nahezu die gesamte Organisation des Winterlagers übernahm und dem auch die tollen Erinnerungen und anstrengenden Trainingseinheiten zu verdanken sind.

 

Bericht erstellt von: Kurt Pflugbeil

 


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