Winterlager

Am 16.02.2009 trafen sich Pia, Isabell, Eric, Max, Oliver, Henri, Kurt, Robert, Ruud und die beiden Betreuer Andrew und Lars am Chemnitzer Hauptbahnhof, um ins Winterlager nach Neudorf zu starten.
Gerade angekommen im verschneiten Neudorf, packten wir unsere Sachen in der Jugendherberge aus. Aber dafür blieb nicht lange Zeit, weil der Tag schon geplant war. Da der Skiverleih leider erst 16.00 Uhr öffnete, stiegen wir die ersten Stunden auf das Rodeln mit Mülltüten um. Bei Versuchen über Schanzen zu springen (was auch gelang) oder neue "Mülltütenrodeltechniken" auszuprobieren, hatten wir mit dieser neuartigen Sportart einen riesigen Spaß. Nach kurzem Aufwärmen fuhren wir am späteren Nachmittag aber auch noch Ski. Der Tag wurde schließlich mit kleinen Spielchen beendet.
Am Dienstag Vormittag starteten wir eine Langlauftour. Diese ließ uns steile und lang gezogene Anstiege bewältigen und führte uns durch verschneite Wälder bis zur Himmelsleiter und damit auf eine Höhe von 1032 Metern. Und nach einer Stärkung mit Würstchen, Brot und einem heißen Getränk ging es wieder zurück in Richtung Jugendherberge. Dabei verschwand Pia auf mysteriöse Art und Weise, als sie in ein circa 1 Meter tiefes Loch fiel. Doch so leicht wurden wir sie natürlich nicht los und als Gruppe vollständig mussten wir am Ende noch die Skipiste hinabfahren. Dies erforderte höchste Konzentration und Perfektion, denn mit Langläufern ist dies eine Meisterleistung. Am Nachmittag fuhren wir natürlich wieder Ski. Der Abend wurde erneut mit lustigen Spielen abgeschlossen, auch Martin als „Besucher für einen Tag" trug dazu bei.
Am Mittwoch ging es dann mit der Fichtelbergbahn in den Kurort Oberwiesenthal. Hier verbrachten wir den Tag mit Abfahrt. Und während die Profis mehr und mehr Tricks versuchten, trauten sich die Anfänger sogar die schwarze Piste hinab. Stürze konnten natürlich nicht vermieden werden und so flogen mehr als ein Mal Skier quer durch die Luft. Auf dem Fichtelberg blies der Wind so stark ins Gesicht, dass Schal und Mütze teilweise einfroren. Am späteren Nachmittag fuhren wir dann wieder mit der Fichtelbergbahn zurück nach Neudorf. Martin verließ uns in Oberwiesenthal und Jan kam am Abend als neuer Besucher hinzu und blieb mit uns bis Freitag.
Der Donnerstag ist eigentlich kurz erklärt. Wir fuhren den ganzen Tag Ski. Dieses Mal aber nicht in Oberwiesenthal, sondern auf der circa 5 Minuten entfernten Skipiste in Neudorf. Während unsere Profis schon mehrmals über die Schanze gesprungen waren, versuchten sich die Anfänger das erste Mal. Auch hier waren etliche Stürze die Folge, sodass Oliver sich sogar verletzte und erst einmal nicht mehr mitfahren konnte.
Am Freitag, unserem letzten Tag, packten wir am Morgen die Sachen. Jedoch hielt uns das nicht davon ab, noch eine Langlauftour zu absolvieren. Dabei passierten wir erneut die Himmelsleiter, dieses Mal benötigten wir bis dorthin allerdings nur eine knappe Stunde.Und auch die restliche Strecke konnte trotz Tiefschnee und mehreren Stürzen zügig abgeschlossen werden.
Insgesamt kann man sagen, dass es ein sehr gelungenes Winterlager war, was nicht zuletzt auch an der fast ohne Ausnahme guten Disziplin der Sportler lag. Zudem hatten wir natürlich durch die gewaltigen Schneemassen auch optimale Bedingungen, um das Skifahren entweder zu erlernen oder eben zu verfeinern. Natürlich gab es auch ein Lied, welches als Ohrwurm nun monatelang durch die Köpfe der Teilnehmer schwirren wird: Und ich flieg, flieg, flieg...
In diesem Sinne: Ein riesiges Dankeschön an die beiden Organisatoren!

 

Bericht erstellt von: Ruud Stoye

 


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