Winterlager 2007 Johanngeorgenstadt

17. bis 21. Februar 2007

Unsere 15-Mann starke Gruppe startete am Samstagmorgen am Chemnitzer Hauptbahnhof. Max, Vincent, Eric, David, Tim H., Nadin, Anja, Amelie, Isabell, Robert, Henri, Tim M., Ruud und die beiden Trainer Lars und Martin fuhren mit den Zug in nach Johanngeorgenstadt.
Gut gelaunt kamen wir an und mussten gleich eine drei-viertel Stunde Fußmarsch zur Jugendherberge auf uns nehmen, das machte uns aber nichts aus, da die Sonne allen ins Gesicht schien.
In der Jugendherberge, wurden wir von Herr Müller, unserem Herbergsvati, herzlich empfangen. Der nutzte unsere gute Laune aus und wies uns gleich mit ein paar netten Worten ein.
Danach unternahmen wir unsere erste kleine Langlauftour. Wir brauchten zwar etwas Zeit um doch noch ein bisschen Schnee zu finden. Wurden aber dann mit hervorragenden Langlaufbedingungen belohnt.
Ein Großteil der Gruppe war mit dem Langlaufen vertraut. Einige andere, die noch nie zuvor auf den wackligen Brettern standen, hatten anfänglich ziemliche Probleme. Aber Isi und Lars gaben geduldig Nachhilfe. Ziel war es die Kammloipe zu finden, was auch gelungen war. Durch Wohngebiete zu fahren, konnten wir jedoch nicht vermeiden.
Nach dem Abendbrot spielten wir noch ein paar Spiele in Geselliger Runde. Dass wir dabei großen Spaß hatten, ist selbstverständlich.

Um halb acht, am Sonntag, standen wir auf. Nach dem Frühstück war wieder Langlauf angesagt. Ca 10 Uhr gingen wir los und wussten eine lange Strecke vor uns zu haben. Da wir in höhere Lagen aufstiegen, war der entsprechende Schnee vorhanden. Als wir am „Gipfel" ankamen, aßen wir erst einmal zu Mittag, das Lars organisiert hatte. Nach dieser Picknick-Pause ging es gleich weiter. Nach langer Zeit wurden wir durch eine Absperrung aufgehalten, sodass wir cross durch den Wald mussten. Aber Tim M. und Martin, suchten gelungener Weise einen Weg der an Abenteuerlichkeit seines gleichen sucht. Es ging über Äste, Bäume und auch über kleinere Bäche.
Am Abend stand eine Nachtwanderung auf dem Plan. Dabei sind auf „mysteriöse" Weise Martin, Tim H. und Henri verloren gegangen. So dass wir sie suchen mussten. In der Jugendherberge waren sie auch nicht, aber sie wurden gesichtet. Bei einigen Garagen versteckten sich die „3" dann. Tim H. hatte für uns noch eine Stunteinlage parat. Danke Tim H., das bleibt in Erinnerung!
Übrigens Samstag und Sonntag war Sonne pur!!!

Montag wurde das Wetter etwas trüber, aber trotzdem hatten wir uns vorgenommen an diesem Tag rodeln zu gehen. In geschlossener Gruppe suchten wir den Rodelberg. Was wir uns auch an diesem Tag nicht entgehen lassen wollten war, dass wir cross durch den Wald liefen- ein großer Spaß. Als wir einen Rodelberg, gefunden haben ging es los. Max und Ruud hatten zudem noch ein Wettrennen gegen Lars zu bestreiten. Wer verliert durfte am Abend für die Mädchen singen. Max und Ruud hatten das Glück den „ESC-Knabenchor" ins Leben zu rufen. „Als ich fort ging war die Straße steil, kehr wieder um...". Klang an diesem Abend allen in den Ohren. Max und Ruud fühlten sich in ihren Rollen aber augenscheinlich nicht so wohl.
An diesen Abend war auch noch gemütliches Kegeln angesetzt, welches, wie es sich für Sportler gehört nicht ohne einen Wettbewerb stattfinden konnte.
Der nächste Tag sollte genauso schön werden, wie die anderen zuvor. Um 11 Uhr liefen wir zum Hallenbad. Mit einer kleinen, ganz kleinen Trainingseinheit starteten wir, gingen aber mehr ins Spielerische über.

Da Fasching war, verkleideten wir uns am Nachmittag und veranstalteten eine Faschingsparty mit schönen, kleinen, lustigen Spielen. Beim „Negerkussessen" lernte Vincent die Grenzen seines Magens kennen.
Am Abend machten wir erneut keinen Halt vor einer Wanderung. Diesmal ging es in ein abgelegenes Haus, wo sich Martin, Tim H. und Henri versteckten. Erschrocken hat sich keiner so wirklich, außer vielleicht den dreien selbst. Aber der Rückweg wurde zum Festival, nämlich als Lars- Ruud auf offener Straße die „Schreckesbleiche" ins Gesicht trieb.
Nachdem wir noch ein paar Spiele gespielt hatten, ging es ins Bett. Aber Lars und Co. erschreckten uns 7 ängstliche Jungs. Lars lernte Eric und Ruud das fürchten. Das war für die anderen ein riesen Spaß. Unser Big-Trainer konnte es kaum lassen und ließ sich immer etwas neues „schreckliches" einfallen, sodass wir nur zögerlich zur Ruhe kamen. Aber ehrlich, Spaß hatten wir auf jeden Fall.

Am Mittwoch war trauriger Weise die Abreise. Wir räumten auf. Los ging es zum Bahnhof und zu Ende war ein tolles Winterlager!

Das Winterlager war auf jeden Fall eine gelungene Sache. Wir haben uns alle etwas näher kennen gelernt und neue Freundschaften geknüpft. An dieser Stelle möchten wir uns bei Lars und Martin bedanken, die das Winterlager für uns perfekt organisiert hatten. Durch euch hatten wir nie Langeweile und waren immer mit einer Aktivität beschäftigt. Für solch einen Einsatz wollen wir uns recht herzlich bedanken. Ein ganz großes DANKESCHÖN !!!

(Bericht von Ruud Stoye)


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