Trainingslager auf dem Rabenberg
Auch in diesem Jahr fand wieder unser Trainingslager auf dem Rabenberg statt- fast wird es schon zur Tradition. Während Profimannschaften normalerweise mehrere Wochen fahren, begnügten wir uns mit zwei Tagen. Dafür waren die Trainingseinheiten umso gedrängter…
Da wir in den Ferien fuhren, konnten wir uns dieses Mal bereits Freitag Mittag auf den Weg machen und mussten nicht erst warten, bis alle mit der Schule beziehungsweise auf Arbeit fertig waren. So fuhren Lars, Martin, Henri, Juliane, Isabel, Jan, Andrew, René, Kurt, Klemens, Joshua, Eric kurz nach 12.00 Uhr den anstrengenden Tagen entgegen.
Im Sportzentrum angekommen, packten wir schnell unsere Sachen aus (mehr oder weniger) und bereiteten uns auf die erste Einheit vor, diese bestand zunächst einmal aber aus Theorie. Nachdem Herr Ehlert uns 2005 einen Vortrag über Ausdauer hielt, wurde in diesem Jahr das Thema Trainingsmethoden betrachtet. Dies sollte uns auch in Zukunft für unser eigenes Training helfen, um den Sinn mancher Übungen, welchen wir bisher vielleicht nicht verstanden, offen zu legen.
Ein ganzes Stück schlauer spielten wir anschließend noch eine Runde Volleyball, abends feierten wir dann noch nachträglich zwei Geburtstage. Zusätzlich bekamen wir noch Besuch von Neuankömmlingen; Sven, Christian und Tom hatten es zeitmäßig nicht eher geschafft.
Am nächsten Morgen fing das Training gleich nach einer viel zu kurzen Nacht mit voller Wucht an. Während vor dem Frühstück erneut Volleyball gespielt wurde, startete danach die erste Nasseinheit, bei der noch viele Sprints im Mittelpunkt standen.
Nach dem Mittag folgten noch zwei Einheiten. Eine wurde durch eine Videoanalyse aufgelockert, bei welcher gnadenlos unsere technischen Fehler aufgezeigt wurden.
Mit aufgeschwemmter Haut und völlig erschöpft nahmen wir unser Abendbrot zu uns. Wer allerdings dachte, dass es das für diesen Tag schon gewesen war, täuschte sich: Um 21.00 Uhr wurden wir noch zu einer Partie Fußball gebeten. Sieht man normalerweise bei uns ein richtiges `Geholze´, erblickte man dieses Mal nur Standfußball. So war es auch kein Wunder, dass wir bald zu dem weniger anstrengenden Volleyballspiel wechselten und nachts schließlich viel eher als den tag zuvor ins Bett gingen.
Der nächste und auch schon letzte morgen begann noch eher. Fast noch im Dunkeln, mit verquollenen Augen zogen wir uns für den Waldlauf an. Doch da es in der Nacht stark geregnet hatte und wir kein Schlammbad einnehmen wollten, begnügten wir uns mit ein paar Runden um die Anlage. Während die Trainer also noch friedlich schliefen, mussten wir uns bereits wieder anstrengen. Wenigstens half der Lauf, um wach zu werden und Hunger auf das frühstück zu bekommen. Nach dem selben standen vor der Abfahrt noch zwei Trainingseinheiten an. Dies bedeutete drei Stunden ununterbrochen im Wasser zu sein, die letzten Kraftreserven herauszuholen und selbst wenn diese bereits aufgebraucht waren, wenigstens noch zu kämpfen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es zwar sehr anstrengende Tage waren, aber dennoch lustige (worauf es ankommt). Und sie waren als Vorbereitung vor allem für unsere Esbjerg-Fahrer sehr gut geeignet.