Unser Trainingslager auf dem Rabenberg

Trainingslager! Das klang nach kräftezehrenden Nasseinheiten, Müdigkeit, Erschöpfung- aber auch Spaß. Und genauso war es dann!

Am Freitagnachmittag fuhren wir nach der Schule bzw. Arbeit auf den Rabenberg. Wir, das waren: Lars, Tom, Jan, Klemens, Joshua, Andrew, Tim, Marco, Juliane, Eric, Kurt, Henri, Martin und René. Schon kurz nach dem Abendbrot begann die erste Einheit- für diesen Tag war es allerdings nur Theorie. Wir luden uns zu dem Thema Ausdauer Herrn Ehlert als Experten ein und lernten Interessantes über Laktat und Puls kennen und danach konnten wir noch besser einschätzen, ob wir für Sprints, für lange Strecken oder doch eigentlich für gar nichts geeignet waren. Den Abschluss des Tages bildete eine Volleyballeinheit, bei der sich alle noch anstrengten, denn wir wussten noch nicht, was uns an den nächsten zwei Tagen erwartete.

6.00 Uhr aufstehen! Der erste Schock. Schlaftrunken wankten alle eine Stunde später in die Schwimmhalle zum frühzeitigen Schwimmtraining. Nach zwei weiteren Nasseinheiten an diesem Tag kamen wir aber zu der Erkenntnis, dass sich die Bahnen im Laufe des Tages immer besser zu schwimmen ließen. Durch das schlechte Wetter fiel leider der geplante Waldlauf aus, was im Nachhinein aber vielleicht sogar besser war. Dank der modernen Technik konnten wir dafür jedoch eine Videoanalyse durchführen, bei der manche schockiert waren, was sie eigentlich alles falsch machten. Am Ende des Tages spielten wir noch ein kleines Volleyballturnier, welches allerdings nicht mehr ganz so dynamisch wie das am Vortag verlief.

Auch das Aufstehen am nächsten Tag wurde noch mehr zur Qual. Doch nachdem alle in das kalte Wasser gesprungen waren, war die Müdigkeit im Nu verschwunden. Es folgten noch eine 4.Nasseinheit, Zimmer räumen und ein letztes Training, bei dem wir zum Ausklang noch ein paar Staffelspiele durchführten. Einige Stunden später gelangten wir dann erschöpft in Chemnitz an.

Trotzdem denke ich, dass das Trainingslager eine positive Wirkung auf die meisten Sportler hatte, denn sie konnten endlich einmal dauerhaft ihre Leistungsgrenzen ausreizen.